<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom">
	<channel>
		<atom:link href="https://www.rommeling.de/blog/x5feed.php" rel="self" type="application/rss+xml" />
		<title><![CDATA[]]></title>
		<link>https://www.rommeling.de/blog/</link>
		<description><![CDATA[]]></description>
		<language>DE</language>
		<lastBuildDate>Tue, 23 Jun 2026 12:09:00 +0200</lastBuildDate>
		<generator>Incomedia WebSite X5 Pro</generator>
		<item>
			<title><![CDATA[Das Buch "80 Jahre im Sand"]]></title>
			<author><![CDATA[Herbert Stöberl]]></author>
			<category domain="https://www.rommeling.de/blog/index.php?category=Buchprojekt_%26_Recherche"><![CDATA[Buchprojekt & Recherche]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_00000000D"><div><b>Buchprojekt: 80 Jahre im Sand – Das Sturmgeschütz III und der außergewöhnliche Fund von Nordholz</b></div><div>Ein außergewöhnlicher Fund verdient mehr als nur eine kurze Meldung. Genau aus diesem Grund entsteht das Buchprojekt <strong>„80 Jahre im Sand – Das Sturmgeschütz III und der außergewöhnliche Fund von Nordholz“</strong>.</div><div>Im Mittelpunkt steht ein Sturmgeschütz III, das bei Nordholz aus dem Sand und Erdreich wieder ans Licht kam. Ein Fahrzeug, das nicht frisch restauriert, nicht sauber lackiert und nicht als perfektes Museumsstück erscheint, sondern als schwer gezeichneter Zeitzeuge: verrostet, beschädigt, teilweise verkrustet und geprägt von Jahrzehnten im Boden.</div><div>Gerade dieser Zustand macht den Fund so faszinierend. Das Sturmgeschütz III war eines der bekanntesten deutschen Kettenfahrzeuge des Zweiten Weltkriegs. Es war niedrig gebaut, turmlos, zweckmäßig und auf Feuerkraft ausgelegt. Doch beim Nordholz-Fund geht es nicht nur um Technik. Es geht um die Frage, welche Geschichte dieses konkrete Fahrzeug hinter sich haben könnte, welche Spuren noch erkennbar sind und was sich heute überhaupt noch seriös rekonstruieren lässt.</div><div>Das geplante Buch soll deshalb nicht einfach ein trockenes Technikbuch werden. Es soll den Fund, das Fahrzeug, den historischen Hintergrund und die offene Recherche miteinander verbinden. Was ist bereits bekannt? Was ist noch ungeklärt? Welche Hinweise liefern Fotos, Akten, sichtbare Details, technische Merkmale und möglicherweise auch Zeitzeugen? Und welche Fragen bleiben vorerst offen?</div><div>Ein besonders spannender Punkt sind die sichtbaren Markierungen an der Kanone, darunter die erwähnten Abschussringe. Sie können auf eine intensive Einsatzgeschichte hinweisen. Gleichzeitig gilt auch hier: Vermutungen sind keine Beweise. Deshalb wird im Buch sauber getrennt zwischen gesicherten Informationen, wahrscheinlichen Einordnungen und offenen Fragen.</div><div>Aktuell befindet sich das Projekt in der Recherchephase. Anfragen an Museen und Fachstellen wurden gestellt, darunter an das Deutsche Panzermuseum Munster und das Militärhistorische Museum in Dresden. Parallel laufen Recherchen zu Fotos, technischen Details, Einsatzmöglichkeiten, Vergleichsfahrzeugen und möglichen historischen Zusammenhängen. Sobald belastbare Informationen, originale Bilder oder freigegebene Materialien vorliegen, werden sie in die weitere Arbeit einfließen.</div><div>Begleitend zum Buch entsteht auch ein Modellbauprojekt im Maßstab 1:35. Dieses Diorama soll den Fundzustand des Sturmgeschützes sichtbar machen: Rost, Sand, Erde, beschädigte Bleche, Korrosionsspuren und die besondere Atmosphäre eines Fahrzeugs, das nach Jahrzehnten wieder ans Licht kommt. Modellbau und Buchprojekt ergänzen sich dabei gegenseitig. Das Modell hilft, den Fund plastisch zu begreifen. Das Buch gibt dem Ganzen Tiefe, Hintergrund und Einordnung.</div><div>„80 Jahre im Sand“ soll am Ende ein Buch werden, das Technik, Geschichte, Fundzustand, Recherche und Modellbau miteinander verbindet. Kein reißerisches Werk, sondern ein sachliches, spannendes und verständliches Projekt über einen außergewöhnlichen Fund, der viele Fragen aufwirft und gerade deshalb so interessant ist.</div><div>Bis alle wichtigen Informationen vorliegen, bleibt das Buchprojekt in Bewegung. Neue Erkenntnisse, Modellbaufortschritte, Recherchestände und Bildmaterial werden Schritt für Schritt dokumentiert.</div><div>Bleiben Sie also dran. Der Fund von Nordholz ist mehr als ein rostiges Fahrzeug im Sand. Er ist ein Stück Geschichte, das wieder sichtbar geworden ist.</div></div>]]></description>
			<pubDate>Tue, 23 Jun 2026 10:09:00 GMT</pubDate>
			<enclosure url="https://www.rommeling.de/blog/files/Quellenarbeit-zum-Sturmgeschuetz-III-Fotos-Akten-Zeitzeugen_thumb.jpg" length="333720" type="image/jpeg" />
			<link>https://www.rommeling.de/blog/?das-buch--80-jahre-im-sand-</link>
			<guid isPermaLink="false">https://www.rommeling.de/blog/rss/00000000D</guid>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Sturmgeschütz III – Technikportrait eines Ausnahmefundes]]></title>
			<author><![CDATA[Herbert Stöberl]]></author>
			<category domain="https://www.rommeling.de/blog/index.php?category=Fahrzeuge_%26_Technik"><![CDATA[Fahrzeuge & Technik]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_000000009"><div>Das Sturmgeschütz III gehört zu den bekanntesten deutschen Kettenfahrzeugen des Zweiten Weltkriegs. Es war kein klassischer Panzer mit drehbarem Turm, sondern ein niedrig gebautes Sturmgeschütz auf dem Fahrgestell des Panzer III. Gerade diese flache Bauweise machte das Fahrzeug im Einsatz schwerer zu erkennen und bot zugleich eine stabile Plattform für eine starke Kanone.</div><div>Besonders interessant ist die <strong>Ausführung G</strong>, denn sie war die am weitesten entwickelte und meistgebaute Variante des Sturmgeschützes III. Äußerlich erkennt man sie an ihrem markanten Aufbau, der niedrigen Silhouette und je nach Fertigungszeitraum an unterschiedlichen Details. Eine besonders auffällige Variante ist die Ausführung mit der sogenannten <strong>Saukopfblende</strong>. Diese gegossene Kanonenblende wirkt rundlicher und massiver als die frühere Kastenblende und prägt das Erscheinungsbild vieler späterer Fahrzeuge.</div><div>Der Fund von Nordholz macht dieses Thema besonders spannend. Hier geht es nicht um ein frisch restauriertes Museumsfahrzeug, sondern um ein Fahrzeug, das Jahrzehnte im Boden lag und als rostiges, beschädigtes und schwer gezeichnetes Relikt wieder sichtbar wurde. Gerade dadurch wird es für Technikinteressierte und Modellbauer so faszinierend. Man erkennt nicht nur die ursprüngliche Konstruktion, sondern auch die Spuren von Zeit, Erdreich, Korrosion und Bergung.</div><div>Technisch betrachtet zeigt das Sturmgeschütz III Ausf. G eine klare Grundidee: möglichst niedrig, möglichst zweckmäßig und auf Feuerkraft ausgerichtet. Der Verzicht auf einen Turm sparte Höhe, Gewicht und Produktionsaufwand. Dafür musste das gesamte Fahrzeug ausgerichtet werden, wenn das Ziel außerhalb des seitlichen Richtbereichs der Kanone lag. Das machte die Besatzung, das Zusammenspiel im Fahrzeug und die Stellung im Gelände besonders wichtig.</div><div>Für ein Modellbauprojekt ist genau dieser technische Aufbau entscheidend. Die schräge Front, die lange Kanone, die Laufrollen, das Kettenlaufwerk, die Seitenlinie, der Aufbau und die Blende müssen stimmig wirken, damit das Fahrzeug sofort als Sturmgeschütz III Ausf. G erkennbar ist. Beim Nordholz-Fund kommt eine zweite Ebene hinzu: Das Modell soll später nicht wie ein neues Einsatzfahrzeug aussehen, sondern wie ein außergewöhnlicher Fund, der nach vielen Jahrzehnten wieder ans Licht kommt.</div><div>Dabei stellen sich viele Fragen: Welche Teile sind noch deutlich erkennbar? Wo hat der Rost die Form verändert? Welche Bereiche wurden durch Erdreich, Druck, Feuchtigkeit oder Bergung besonders stark gezeichnet? Wo erkennt man noch die ursprüngliche Technik, und wo beginnt bereits der Zerfall? Gerade diese Mischung aus Technikportrait und Fundzustand macht das Projekt so reizvoll.</div><div>Mein aktuelles Modell im Maßstab 1:35 bildet dafür die Grundlage. Es zeigt ein Sturmgeschütz III Ausf. G mit Saukopfblende. Zunächst geht es um den Aufbau und das Verständnis der Form. Die spätere Alterung, Rostdarstellung, Sand, Erdreich und der Aufbau des Dioramas folgen in eigenen Beiträgen.</div><div>Dieses Technikportrait ist deshalb der erste Schritt: Das Sturmgeschütz III Ausf. G als Fahrzeug verstehen, bevor es im Modell zum Nordholz-Fund wird. Denn nur wer die ursprüngliche Form kennt, kann glaubwürdig zeigen, was Jahrzehnte im Sand und in der Erde daraus gemacht haben.</div></div>]]></description>
			<pubDate>Sat, 20 Jun 2026 09:33:00 GMT</pubDate>
			<enclosure url="https://www.rommeling.de/blog/files/Sturmgeschuetz-III-Ausf.-G---Image-23.-Juni-2026,-11_16_46_thumb.png" length="2640260" type="image/png" />
			<link>https://www.rommeling.de/blog/?sturmgeschuetz-iii---technikportrait-eines-ausnahmefundes</link>
			<guid isPermaLink="false">https://www.rommeling.de/blog/rss/000000009</guid>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Realistische Korrosionsspuren am Sturmgeschütz nachbilden]]></title>
			<author><![CDATA[Herbert Stöberl]]></author>
			<category domain="https://www.rommeling.de/blog/index.php?category=Modellbau_%26_Dioramen"><![CDATA[Modellbau & Dioramen]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_000000008"><div><b>Realistische Korrosionsspuren am Sturmgeschütz nachbilden.</b></div><div>Ein Sturmgeschütz III im Fundzustand lebt nicht nur von seiner Form, sondern vor allem von seiner Oberfläche. Rost, Sand, alte Farbreste, Verkrustungen, abgeplatzte Bleche und unregelmäßige Korrosion erzählen die eigentliche Geschichte des Fahrzeugs. Gerade beim geplanten Nordholz-Diorama im Maßstab 1:35 ist deshalb nicht entscheidend, dass das Modell einfach „rostig“ aussieht. Es muss glaubwürdig gealtert wirken.</div><div>Der wichtigste Fehler beim Darstellen von Rost ist, alles gleichmäßig orange oder braun zu bemalen. Echter Rost ist nie gleichmäßig. Er entsteht in Schichten, an Kanten, in Vertiefungen, an Schweißnähten, unter beschädigtem Lack, an waagerechten Flächen, an denen Wasser stehen konnte, und an Stellen, an denen Sand, Feuchtigkeit und Druck über lange Zeit wirken konnten. Genau diese Unregelmäßigkeit macht ein Modell lebendig.</div><div>Beim Sturmgeschütz III sind besonders die Ketten, Laufrollen, seitlichen Bleche, Werkzeughalterungen, Schweißnähte, Schrauben, Kanten und beschädigte Panzerplatten interessant. Dort sollte die Korrosion stärker sichtbar sein. Größere Flächen dürfen dagegen nicht einfach komplett rostorange werden. Auch nach Jahrzehnten im Boden können dunkle, fast schwarze Rostbereiche, sandige Ablagerungen, graubraune Verkrustungen und Reste alter Farbe nebeneinander sichtbar sein.</div><div>Ich beginne solche Alterungen gerne mit einer dunklen Grundbasis. Ein sehr dunkles Braun, fast Schwarz, eignet sich gut als Tiefe für alten Rost. Darauf folgen verschiedene Rosttöne: dunkles Rotbraun, mittleres Braun, Ocker, Orangebraun und nur sehr sparsam hellere orange Akzente. Diese hellen Roststellen dürfen nicht dominieren. Sie wirken am besten an kleinen Kanten, frischen Bruchstellen oder dort, wo sich Rostschichten optisch hervorheben sollen.</div><div>Sehr hilfreich ist die Schwammtechnik. Mit einem kleinen Stück feinem Schaumstoff lassen sich unregelmäßige Rostflecken auftupfen. Dabei sollte man den Schwamm vorher fast trocken abstreifen, damit keine großen Kleckse entstehen. Die besten Ergebnisse entstehen durch mehrere dünne Schichten, nicht durch einen einzigen starken Farbauftrag. Danach können einzelne Roststellen mit einem feinen Pinsel verstärkt werden.</div><div>Für den Fundzustand sind Pigmente besonders wichtig. Sandfarbene, erdige, rostbraune und graue Pigmente geben dem Modell eine matte, staubige und verkrustete Oberfläche. Gerade bei einem Fahrzeug, das im Sand gelegen hat, darf der Rost nicht wie frisch lackiert glänzen. Er muss trocken, stumpf, rau und teilweise mit Erde verbunden wirken. Pigmente können trocken aufgetragen oder mit Pigment-Fixer, Wasser oder mattem Klarlack gebunden werden. Dabei entstehen unterschiedliche Effekte: lose Staubschichten, feste Krusten oder dunklere feuchte Ablagerungen.</div><div>An manchen Stellen lohnt es sich, echte Struktur aufzubauen. Feine Strukturpaste, sehr feiner Sand, Pigmente und matte Farbe können kleine Rostkrusten erzeugen. Diese sollten aber maßvoll eingesetzt werden. Zu viel Struktur lässt ein Modell schnell grob und künstlich wirken. Besonders im Maßstab 1:35 muss man immer daran denken: Was im Original mehrere Zentimeter stark ist, darf am Modell nur sehr fein erscheinen.</div><div>Beim Sturmgeschütz von Nordholz ist die Verbindung von Rost und Sand entscheidend. Die Korrosion soll nicht isoliert wirken, sondern so, als wäre sie über Jahrzehnte mit dem Boden verbunden gewesen. Deshalb sollten Sand, Staub und Rost ineinander übergehen. In Vertiefungen kann sich mehr Schmutz sammeln. Unter Kanten können dunklere Schatten bleiben. Auf waagerechten Flächen kann sich heller, trockener Sand absetzen. An beschädigten Stellen darf der Rost stärker hervortreten.</div><div>Auch die Ketten verdienen besondere Aufmerksamkeit. Sie sollten nicht einfach metallisch bemalt werden. Bei einem Fundfahrzeug wirken sie schwer, verrostet, verschmutzt und teilweise mit Erdreich verklebt. Dunkle Rosttöne, Sandpigmente und kleine helle Kantenakzente reichen oft aus, um Tiefe zu erzeugen. Wichtig ist auch hier: nicht alles gleichmäßig behandeln. Einige Bereiche dürfen stärker verkrustet sein, andere dunkler, wieder andere fast von Sand überzogen.</div><div>Ein gutes Diorama entsteht am Ende nicht durch eine einzelne Technik, sondern durch das Zusammenspiel vieler kleiner Beobachtungen. Rost ist Farbe, Struktur, Tiefe, Staub und Geschichte zugleich. Beim Nordholz-Projekt geht es nicht darum, ein perfekt erhaltenes Sturmgeschütz zu zeigen. Es geht darum, ein Fahrzeug darzustellen, das lange verborgen war und nun wieder ans Licht kommt.</div><div>Genau darin liegt der Reiz: Das Modell soll nicht nur ein Sturmgeschütz III Ausf. G mit Saukopfblende zeigen, sondern einen Ausnahmefund im Maßstab 1:35. Die Korrosionsspuren sind dabei kein Nebeneffekt, sondern ein zentraler Teil der Erzählung. Sie machen sichtbar, was Zeit, Sand, Feuchtigkeit und Jahrzehnte mit Stahl anrichten können.</div></div>]]></description>
			<pubDate>Sat, 20 Jun 2026 09:33:00 GMT</pubDate>
			<enclosure url="https://www.rommeling.de/blog/files/Diorama-1-35-Stug-III-Ausf-G-Nordholz_thumb.png" length="2663812" type="image/png" />
			<link>https://www.rommeling.de/blog/?realistische-korrosionsspuren-am-sturmgeschuetz-nachbilden</link>
			<guid isPermaLink="false">https://www.rommeling.de/blog/rss/000000008</guid>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Sturmgeschütz III in 1:35: Planung des Nordholz-Dioramas]]></title>
			<author><![CDATA[Herbert Stöberl]]></author>
			<category domain="https://www.rommeling.de/blog/index.php?category=Modellbau_%26_Dioramen"><![CDATA[Modellbau & Dioramen]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_000000007"><div>Der Bau des Nordholz-Dioramas beginnt mit dem Fahrzeug selbst: einem <strong data-start="192" data-end="229">Sturmgeschütz III im Maßstab 1:35</strong>. Das Modell stammt von der Firma <strong data-start="263" data-end="269">MK</strong> und stellt die <strong data-start="285" data-end="319">Ausführung G mit Saukopfblende</strong> dar. Damit ist es eine passende Grundlage für die spätere Darstellung des außergewöhnlichen Fundes von Nordholz.</div> <div>Im Moment geht es zunächst um den reinen Aufbau des Modells. Bevor Rost, Sand, Erdreich, Beschädigungen und die typische Fundoptik hinzukommen, muss die Grundform stimmen. Gerade bei einem Sturmgeschütz III ist die Silhouette entscheidend: der niedrige Aufbau, die lange Kanone, die markante Saukopfblende und die klare Seitenlinie des Fahrzeugs. All das soll später auch im Diorama sofort erkennbar sein.</div> <div>Das Ziel ist nicht, ein frisch lackiertes oder restauriertes Fahrzeug zu zeigen. Geplant ist ein Diorama, das sich am Fundzustand orientiert: ein schwer gezeichnetes Sturmgeschütz, das nach Jahrzehnten im Sand wieder ans Licht kommt. Doch dieser Schritt folgt erst später. Zuerst entsteht das Fahrzeug als Basis, damit anschließend gezielt entschieden werden kann, wo Rost, Erde, Verformungen, Sandablagerungen und Alterungsspuren glaubwürdig gesetzt werden.</div> <div>Besonders spannend ist bei diesem Projekt die Verbindung zwischen Modellbau und Geschichte. Das Sturmgeschütz III war eines der bekanntesten deutschen Kettenfahrzeuge des Zweiten Weltkriegs. Der Fund von Nordholz macht daraus aber mehr als nur ein Militärfahrzeug im Modell. Er erzählt von Zeit, Vergänglichkeit, Bergung und der Frage, wie ein solches Fahrzeug nach vielen Jahrzehnten im Boden aussieht.</div> <div>In diesem Beitrag steht deshalb bewusst noch nicht das fertige Diorama im Mittelpunkt, sondern die Planung und der erste Aufbau des Modells. Das Altern, die Rostdarstellung, Sand, Erdreich und die spätere Einbettung in eine realistische Fundszene folgen in einem eigenen weiteren Beitrag.</div> <div>Das Projekt beginnt also mit einem 1:35-Modell – aber das Ziel ist eine Szene, die weit mehr zeigen soll als nur ein Fahrzeug: das Sturmgeschütz III von Nordholz als Modellmoment zwischen Technik, Geschichte und Wiederentdeckung. </div><div>Weitere Baufortschritte, die Alterung, Rosteffekte und der Aufbau des eigentlichen Dioramas folgen in den nächsten Beiträgen.</div></div>]]></description>
			<pubDate>Sat, 20 Jun 2026 09:33:00 GMT</pubDate>
			<enclosure url="https://www.rommeling.de/blog/files/Sturmgeschuetz-III-Ausf-G-1-35-Modell-Nordholz---MK-Modellbau_thumb.jpg" length="419918" type="image/jpeg" />
			<link>https://www.rommeling.de/blog/?sturmgeschuetz-iii-in-1-35--planung-des-nordholz-dioramas</link>
			<guid isPermaLink="false">https://www.rommeling.de/blog/rss/000000007</guid>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Quellenarbeit zum Sturmgeschütz III: Fotos, Akten, Zeitzeugen]]></title>
			<author><![CDATA[Herbert Stöberl]]></author>
			<category domain="https://www.rommeling.de/blog/index.php?category=Buchprojekt_%26_Recherche"><![CDATA[Buchprojekt & Recherche]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_000000006"><div><b>Quellenarbeit zum Sturmgeschütz III: Fotos, Akten, Zeitzeugen.</b></div><div>Ein Projekt wie das Sturmgeschütz III von Nordholz lebt nicht nur vom Modellbau, sondern vor allem von der Recherche. Bevor aus einem Fund eine glaubwürdige Geschichte werden kann, müssen Quellen geprüft, Hinweise gesammelt und Vermutungen sauber von belegbaren Fakten getrennt werden.</div><div>Genau an diesem Punkt befindet sich das Projekt derzeit. Anfragen an das <strong>Deutsche Panzermuseum Munster</strong> sowie an das <strong>Militärhistorische Museum in Dresden</strong> wurden bereits gestellt. Ziel ist es, weitere Informationen zum Fund, zur genauen Ausführung, zu möglichen technischen Besonderheiten, zur Bergung und vielleicht auch zur Geschichte dieses konkreten Fahrzeugs zu erhalten.</div><div>Parallel dazu laufen Recherchen über das Internet. Dabei geht es um historische Fotos, vergleichbare Fahrzeuge, technische Details des Sturmgeschütz III Ausf. G, Hinweise auf Einheiten, Einsatzräume und mögliche Zusammenhänge. Besonders interessant sind dabei natürlich Fotos, die Fahrzeuge mit ähnlichen Merkmalen zeigen: Saukopfblende, Aufbauform, Laufwerk, Beschädigungen, Tarnung oder sichtbare Markierungen.</div><div>Ein wichtiges Detail, dem weiter nachgegangen wird, sind die <strong>19 Abschussringe auf der Kanone</strong>. Solche Markierungen können ein Hinweis auf eine intensive Einsatzgeschichte sein. Gleichzeitig muss man hier vorsichtig bleiben. Abschussringe allein beweisen noch nicht eindeutig, wo dieses konkrete Fahrzeug eingesetzt wurde, zu welcher Einheit es gehörte oder welche Gefechte es erlebt hat. Genau deshalb werden diese Hinweise nicht als fertige Geschichte behandelt, sondern als spannende Spur, der weiter nachgegangen wird.</div><div>Auch Zeitzeugen, alte Aufnahmen, Akten, Museumsinformationen und Hinweise aus Fachkreisen könnten für dieses Projekt noch eine wichtige Rolle spielen. Manchmal findet sich ein entscheidender Hinweis nicht in einem großen Archiv, sondern auf einem alten Foto, in einer privaten Sammlung oder in einer Erinnerung, die bislang kaum beachtet wurde.</div><div>Die Bilder, die bisher für Beiträge und Visualisierungen verwendet werden, sind teilweise mit KI erzeugt oder bearbeitet. Sie dienen im Moment als anschauliche Illustration des Projekts, solange noch keine eigenen originalen Bilder, Videos oder freigegebenen historischen Aufnahmen vorliegen. Sobald belastbare Originalbilder, eigene Fotos, Videos oder neue Informationen verfügbar sind, werden sie hier selbstverständlich veröffentlicht und entsprechend eingeordnet.</div><div>Wichtig ist mir dabei: Dieses Projekt soll nicht auf bloßen Spekulationen aufgebaut werden. Natürlich gibt es Vermutungen, Fragen und interessante Möglichkeiten. Aber gerade bei einem außergewöhnlichen Fund wie dem Sturmgeschütz III von Nordholz ist es wichtig, sauber zu arbeiten. Was gesichert ist, wird als gesichert beschrieben. Was wahrscheinlich erscheint, wird als Vermutung gekennzeichnet. Und was noch offen ist, bleibt offen, bis neue Quellen mehr Klarheit bringen.</div><div>Die Quellenarbeit ist deshalb ein eigener und wichtiger Teil dieses Projekts. Sie entscheidet darüber, ob am Ende nur ein interessantes Modell entsteht – oder ein Diorama mit echter Tiefe, das Technik, Fundzustand und Geschichte glaubwürdig miteinander verbindet.</div><div>Bleiben Sie also dran. In den nächsten Beiträgen folgen weitere Schritte: neue Rechercheergebnisse, technische Einordnungen, Modellbaufortschritte, Diorama-Planung und hoffentlich bald auch originale Bilder und weitere Informationen zum Sturmgeschütz III von Nordholz.</div></div>]]></description>
			<pubDate>Sat, 20 Jun 2026 09:33:00 GMT</pubDate>
			<enclosure url="https://www.rommeling.de/blog/files/Quellenarbeit-zum-Sturmgeschuetz-III-Fotos-Akten-Zeitzeugen_thumb.png" length="2833357" type="image/png" />
			<link>https://www.rommeling.de/blog/?quellenarbeit-zum-sturmgeschuetz-iii--fotos,-akten,-zeitzeugen</link>
			<guid isPermaLink="false">https://www.rommeling.de/blog/rss/000000006</guid>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[ROMMELING Ein Wargaming-Brettspiel mit App-Unterstützung entsteht.]]></title>
			<author><![CDATA[Herbert Stöberl]]></author>
			<category domain="https://www.rommeling.de/blog/index.php?category=Wargaming_%26_Strategie"><![CDATA[Wargaming & Strategie]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_00000000C">Ein neues Wargaming-Projekt im Wüstensand: ROMMELING verbindet klassisches Brettspiel mit App-Unterstützung, Hexfeldkarte, 1:100 Fahrzeugen und spannenden Szenarien rund um den Afrikafeldzug.</div>]]></description>
			<pubDate>Sat, 20 Jun 2026 09:33:00 GMT</pubDate>
			<enclosure url="https://www.rommeling.de/blog/files/ROMMELING-Das-Wargaming-Spiel_thumb.png" length="2773356" type="image/png" />
			<link>https://www.rommeling.de/blog/?sturmgeschuetz-im-spiel--szenarien-rund-um-nordholz</link>
			<guid isPermaLink="false">https://www.rommeling.de/blog/rss/00000000C</guid>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Fund im Sand: Wie das Sturmgeschütz III bei Nordholz entdeckt wurde]]></title>
			<author><![CDATA[Herbert Stöberl]]></author>
			<category domain="https://www.rommeling.de/blog/index.php?category=Buchprojekt_%26_Recherche"><![CDATA[Buchprojekt & Recherche]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_000000004"><div><span class="fs12lh1-5">Manchmal beginnt Geschichte nicht in einem Archiv, nicht in einem Museum und auch nicht in einem alten Fotoalbum. Manchmal beginnt sie mit einer Baggerschaufel im Sand.</span></div><div>So war es auch in Nordholz. Auf dem Gelände des Fliegerhorstes wurde bei Erdarbeiten plötzlich etwas sichtbar, das dort niemand in dieser Form erwartet hatte: rostiger Stahl, schwer, alt, massiv. Zunächst war es nur ein Fund im Boden. Doch je mehr Sand und Erdreich entfernt wurden, desto deutlicher zeigte sich, dass hier kein gewöhnliches Metallteil lag. Nach und nach kam ein gepanzertes Vollkettenfahrzeug zum Vorschein.</div><div>Es war ein Sturmgeschütz III.</div><div>Für viele Menschen klingt das zunächst wie „ein Panzer“. Technisch ist das jedoch nicht ganz richtig. Ein Sturmgeschütz III hatte keinen drehbaren Turm wie ein klassischer Kampfpanzer. Die Kanone war fest im Aufbau eingebaut und konnte nur begrenzt seitlich gerichtet werden. Wenn ein Ziel außerhalb dieses Richtbereichs lag, musste das ganze Fahrzeug entsprechend bewegt werden. Genau diese Bauweise machte das Sturmgeschütz niedrig, vergleichsweise einfach herzustellen und im Gelände schwerer zu erkennen.</div><div>Der Fund von Nordholz ist deshalb so außergewöhnlich, weil hier nicht nur ein paar Einzelteile aus dem Boden kamen. Nach bisherigem Kenntnisstand handelt es sich um ein erstaunlich vollständiges Fahrzeug. Gerade das macht diesen Fund für Historiker, Technikinteressierte, Museen und Modellbauer so besonders. Man sieht nicht nur ein Fragment, sondern ein ganzes Fahrzeug, das über Jahrzehnte im Sand verborgen lag.</div><div>Der Sand spielte dabei offenbar eine wichtige Rolle. Während feuchte, aggressive Böden Metall stark angreifen können, kann sandiger Untergrund unter bestimmten Bedingungen Teile eines Fahrzeugs vergleichsweise gut erhalten. Trotzdem hat die Zeit deutliche Spuren hinterlassen. Rost, Erdreich, Verkrustungen, beschädigte Bleche und die Spuren der Bergung erzählen eine zweite Geschichte: nicht nur die des Zweiten Weltkriegs, sondern auch die der langen Jahrzehnte danach.</div><div>Gerade dieser Zustand macht den Nordholz-Fund so interessant. Es ist kein restauriertes Ausstellungsstück, kein frisch lackiertes Museumsfahrzeug und kein sauber rekonstruiertes Modell. Es ist ein Zeitzeuge im Fundzustand. Man erkennt noch die technische Form des Sturmgeschützes, aber zugleich sieht man, was Zeit, Boden, Feuchtigkeit, Druck und Bergung daraus gemacht haben.</div><div>Für mein Diorama im Maßstab 1:35 ist genau dieser Moment entscheidend. Ich möchte später nicht einfach ein Sturmgeschütz III darstellen, das irgendwo im Einsatz steht. Ziel ist es, die besondere Atmosphäre dieses Fundes einzufangen: ein Fahrzeug, das im Sand lag, vergessen wurde und Jahrzehnte später wieder ans Licht kommt. Der Blick soll nicht nur auf Technik fallen, sondern auch auf Vergänglichkeit.</div><div>Der Fund von Nordholz zeigt, dass Geschichte manchmal direkt unter unseren Füßen liegt. Verborgen im Boden, überdeckt von Sand, Alltag und Zeit. Erst wenn sie wieder sichtbar wird, beginnt man zu begreifen, wie nah Vergangenheit manchmal noch ist.</div><div>In weiteren Beiträgen geht es darum, wie sich dieser außergewöhnliche Fund im Modellbau umsetzen lässt: mit dem passenden Sturmgeschütz III Ausf. G, mit Saukopfblende, Rost, Sand, beschädigten Bauteilen und einer glaubwürdigen Diorama-Szene, die den Moment der Wiederentdeckung sichtbar macht.</div></div>]]></description>
			<pubDate>Sat, 20 Jun 2026 09:33:00 GMT</pubDate>
			<enclosure url="https://www.rommeling.de/blog/files/Fund--80-Jahre-im-Sand---Das-Sturmgeschuetz-III-Ausf-G---Image-23.-Juni-2026,-09_19_02_thumb.jpg" length="314659" type="image/jpeg" />
			<link>https://www.rommeling.de/blog/?fund-im-sand--wie-das-sturmgeschuetz-iii-bei-nordholz-entdeckt-wurde</link>
			<guid isPermaLink="false">https://www.rommeling.de/blog/rss/000000004</guid>
		</item>
	</channel>
</rss>